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Wasser ist Leben – und ur-weiblich. Es symbolisiert den Bereich der Emotionen, des Unbewussten, des Sich-Ständig-Verändernden (und das hat nichts mit „launisch“ zu tun!). Dass Frauen in besonderer Weise mit dem Wasser in Verbindung stehen, weiß die Menschheit seit Anbeginn ihrer Zeit. Viele Zeremonien haben einen Bezug zum Wasser. Am deutlichsten zeigt sich dieser wahrscheinlich in der Wasserzeremonie der Algonquin-Nation. Nur Frauen ist es erlaubt, diese Zeremonie zu halten. Das Lied, das während der Zeremonie gesungen wird, ist Lebens- und Liebeslied zugleich, denn Wasser ist Leben, und sein Fließen ist Liebe. Wenn wir Frauen dieses Lied singen, erinnern wir uns daran. Wir ehren das Wesen, die Heiligkeit und Unantastbarkeit des Wassers. Wir erheben unsere Stimmen, um für den Schutz und die Reinheit des Wassers einzutreten und reines Wasser in all seinen Erscheinungsformen zu heilen und zu bewahren – als Wasser in den Flüssen, Seen, in der Erde und den Ozeanen, als Eis auf den Bergen oder an den Polen, als Dampf in den Maschinen oder Kochtöpfen und als Nebel in der Luft oder im Weltall. Jede Frau ist eingeladen, mitzusingen. Jeden Tag. Am besten ab jetzt und heute.

Habt Ihr Euch auch schon mal gefragt, was ein Vogel da so singt, wenn er aus tiefstem Herzen in die Welt hinaus ruft? Uns hat der Zufall in die Hände gespielt – und uns das bittersüße Lied der Nachtigall entschlüsselt.

Sie sind so tief in Vergessenheit geraten, dass sie manchem bisweilen geradezu suspekt erscheinen: waren Zeremonien einst essenzieller Bestandteil jeder Gemeinschaft, scheint die Wissensgesellschaft sie längst nicht mehr zu brauchen. Sie glaubt, es mittlerweile besser zu wissen, auch wenn sie lieber nicht fragt, worin dieses „es“ besteht. Vermutlich, weil die Antwort nur „ich weiß es nicht“ lauten könnte, denn Dinge, die zutiefst geistig bzw. spirituell sind, lassen sich weder messen noch beweisen – und erforschen kann sie nur jeder für sich selbst. Das Erforschen wiederum hat mit Erfahrung zu tun, weshalb wir von WIR – Kinder der Erde umso dankbarer sind, dass einige Teilnehmer unseres ersten Zeremonien-Seminars bereit waren, ein paar ihrer Erfahrungen zu teilen.

Eine Teilnehmerin, Rita, von unserer Wildnispädagogik – Ausbildung hat zum aktuellen Volksbegehren "Rettet die Bienen" in Bayern eine geniale Idee gehabt. Sie kreierte den "Kreuzweg der Bienen" – schaut es euch an und ladet es runter. Diese Plakate könnt ihr überall aushängen – Rita hat ihr ok dazu gegeben. Bis jetzt sind die Hälfte aller benötigten Stimmen beim Volksbegehren eingegangen – so bitte unterschreibt auf eurer Gemeinde! Vergesst nicht euren Personalausweis mitzunehmen. Und lasst uns die 1 Millionen Hürde knacken – wir Erwachsene werden nun genauso aktiv wie die Jugendlichen, die jeden Freitag auf die Straße gehen und demonstrieren. Also ausdrucken – aufhängen und unterschreiben.

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